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In den ersten Jahren ihres Bestehens stand The Maze kein fester Übungsraum zur Verfügung. Die Band nutzte anfangs Garagen, Wohnzimmer und andere örtliche StudioMöglichkeiten, um an ihrem Material zu arbeiten. Zeitweise diente ein Probenraum eines Jugendzentrums in Berlin-Mitte, der mit anderen Bands geteilt werden musste, als Arbeitsstätte. Diese Gegebenheiten führten alle zu einer unerwünschten Situation: Das Equipment musste ständig auf- und abgebaut werden und die Fahrten durch die Stadt schränkten den zeitlichen Rahmen der Proben ein.


Um Abhilfe zu schaffen, erbauten The Maze 1996 eine feste Räumlichkeit in den Gebäuden ihres Wohnsitzes. Dieser Übungsraum war beengt und klein, jedoch ausreichend, um alle Instrumente und technisches Gewerk unterzubringen.


Anfänglich war The Maze eine Live-Band, die ausschließlich Material für KonzThe Maze - Studio 2003erte einstudierte. Da sich die Mitgliederzahl mit der Zeit reduzierte, musste eine neue Möglichkeit geschaffen werden, ohne Gitarre oder einen Bass zu agieren. Als grosse Hilfe erwies sich hierbei die Anschaffung des ersten „Computers“, einem Atari 1040ST. Seitdem änderten sich Arbeitsweisen und Abläufe, so dass der eigentliche Übungsraum immer mehr zur Arbeitsstätte wurde, um Material zu bearbeiten und neue Ideen zu ersinnen. Die elektronische Musik mit all ihren technischen Hilfsmitteln rückte mehr und mehr in den Vordergrund.

Der Probenraum wurde zum Studio und der Umfang des technischen Equipments nahm größere Dimensionen für sich in Anspruch, so dass der Platz nicht mehr ausreichte und die Räumlichkeit 1999 weiter ausgebaut und erweitert wurde.


Der Atari dient mittlerweile mehr als privates Museumsstück und zur Erinnerung, wie alles begann. Die Technik ist zeitgemäß vorangeschritten und der PC hat viele Gerätschaften abgelöst. Eine Übersicht der technischen Gegebenheiten des Studios gibt es hier:


Recording: PC mit iCore 7-920, 4x2,66GHz, 6GB-DDR3 PC-1333, Intel X58 Extreme, WinXP-HE SP3, ausgestattet mit UAD-1 und UAD-2, RME Fireface 400, 2 TB HD, Steinberg Cubase 6, WaveLab 7, Dual TFT-Display je 22 Zoll, Sony DAT-Recorder DTC-790, Tascam 8 Spur DA-38, Zoom H2


Plugins: Steinberg Virtual Guitarist 2, Groove Agent 3, Halion Player, Halion Sonic, String Edition 2, Halion Symphonic Orchestra; Spectrasonics Athmosphere, Omnisphere, Stylus RMX; Vienna Symphonic Library SE, Epic Orchestra, Native Instruments B4 II, Akoustik Piano, Kontakt 5, FM8, Battery 3, Absynth 5, Massive, Reaktor 5, Guitar Rig 5 Pro u.v.m.


Abhöre: Nahfeldmonitore Event TR-5, M-Audio Studiophile BX8a, Sony Endstufe mit Elac Monitoren, Zeck-PA


Musikinstrumente: CME UF8, Korg 01/W-FD, Roland JV1080, JX-1, Korg Trinity, Korg Electribe EM1, V-Drumset inkl. TD-3 Modul, AX-1, Nord Modular Micro, Akai S5000, Alesis D4, Gitarren von Stagg und CHD, VIG Eruption (Les Paul Nachbau), Squier/Fender Pecision E-Bass, Weltmeister Akkordeon, Bongos, Congas, Regenmacher, Schellen etc.


Perepherie: Tascam FW-1884, Behringer Composer, Ultrafex II, Lexicon MPX100, Mackie LM-3204, Microseries 1202, PreSonus TubePre, tfPro P3, Mikrophone von AKG, t-Bone, Audiotechnica, Shure, Park G25R, Reloop RMP-2660s, Korg NanoControl


1996

Fotos des ersten Equipment 1996. (Die Breite der Sythesizer war auch gleichzeitig die Breite des Übungsraumes.) Die Länge maß ca. 3 m - das heißt, man mußte sich bei den Proben schon ganz ordentlich zu dritt oder zu viert drängeln. Hauptsache es war laut....... 


2001

1996 war es dann soweit. Durch Umbauten der bisherigen Räumlichkeiten vor dem Studio, nahm man die Gelegenheit wahr, die musikalische Umgebung ebenfalls umzubauen. Wände wurden eingerissen und das Sudio um einige Quadratmeter erweitert. Nun konnten ohne Probleme auch mehr als drei Mann darin arbeiten.